Die Neugestaltung des Konventgartens Schloss Iburg
Der Schlossbeleuchtungsverein Bad Iburg e.V. hat im Jahr 2009 die Attraktivierung und die Neugestaltung des Konvertgartens zum Abschluss gebracht.

Die Maßnahme wurde ausschließlich aus Spenden und Zuwendungen finanziert. Insbesondere im 2. Bauabschnitt im Herbst 2009, haben Vereinsmitglieder einen Großteil der anstehenden erd- und vegetationstechnischen Arbeiten in Eigenleistung erbracht.

Ein ganz besonderer Dank gilt den unzähligen privaten Spendern und Unternehmen aus Bad Iburg und der Region und der Stadt Bad Iburg, die die Arbeit des Schlossbeleuchtungsvereins für die Gestaltung des Schlossumfeldes und insbesondere des Konventgartens großzügig unterstützt haben.

Die Umsetzung unserer Planungen wurde aber erst möglich durch die großzügigen Zuwendungen des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e.V, der Volksbank Osnabrück e.G. und der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland, der Niedersächsischen Lotto-Stiftung sowie des Landes Niedersachsen (PROFIL).



Die Ostansicht des Iburger Schlosses und eine Seitenansicht des Abtsgartens in der Planung.



Der Abtsgarten vor der Umgestaltung: Eine trostlose Grünfläche beeinträchtigt das historische Panorama.


Die Gartenanlagen von Schloss Iburg wurden bereits 1776 vermessen: Zu dieser Zeit gab es kleine und große Gartenparzellen neben und zwischen den verschiedensten Bauwerken mit repräsentativem Charakter oder als Nutzgärten. Treppen, Wege und Pfade verbanden diese Gärten. In einem Situationsplan von 1851 wurde der Abtsgarten erstmals dargestellt, leider ohne denkmalpflegerisch verwertbare Hinweise auf seine konkrete Ausgestaltung.

Seit den 1970er-Jahren wurde eine Rekonstruktion auf der Grundlage der Pläne von 1776 diskutiert. 1980 lagen bereits ausführungsreife Planungen und eine Mittelzusage durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur vor, die Gebäudesanierung hatte jedoch Vorrang.

Auf Initiative des Schlossbeleuchtungsvereins präsentierten im Juni 2001 die Professoren Rüdiger Wormuth und Dirk Junker vom Fachbereich Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Osnabrück studentische Vorschläge für eine mögliche Gartengestaltung. Sie verzichten auf historisierende Elemente und sind geprägt von einer modernen, gartenarchitektonisch zurückhaltenden und nicht aufdringlichen Formensprache. So sind eine individuelle Nutzung der Anlage, aber auch kleinere Veranstaltungen möglich.

2003 legte auf Anregung des Schlossbeleuchtungsvereins der Garten- und Landschaftsarchitekt Uwe Gernemann, Bissendorf, einen Entwurf zur Neugestaltung des Konvertgartens vor.


Die Umgestaltung des Konventgartens wurde in 2 Bauabschnitten in den Jahren 2008 und 2009 realisiert.

Im Juli 2009 konnte mit der Übergabe von 3 Bankelementen der 1. Bauabschnitt endgültig abgeschlossen werden. Als Veränderung gegenüber der ursprünglichen Planung ist festzuhalten, dass das Bauprogramm um die Bühne / Terrasse vor dem Mittelrisalit auf Wunsch des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land e.V. und der Denkmalpflege weggelassen wurde. Hier sollen Forschungsarbeiten zu einer früheren Treppenanbindung zwischen Refektorium und Konventgarten weitergeführt werden.



Impressionen der Übergabe mit Gästen und Spendern
(Fotos: Susanne Pohlmann)


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